Zinkfraß

zinkpest1Fast jeder Sammler alter Spielautomaten kennt das Problem Zinkfraß / Zinkpest und ist erschrocken wie ein Sammlerstück schrittweise zerfallen kann. Im Bild links ist eine Schlageinrichtung von einen Fingerschlag Triumpf mit starken Zinkfraß zu sehen.

Alle Versuche, die von der "Zinkpest" angegriffenen Teile durch Einölen, Tauchlackieren oder sonstige Versiegelungen zu erhalten, sind zwecklos, denn: Der "Zinkfraß" ist eine Reaktion, die von innen heraus wirkt und von außen nicht aufzuhalten ist. Dennoch muss man nicht kapitulieren bei Zinkfraß, nach Kenntnis der Ursachen.
 
 

Der Triomat-Vergleich

Westautomaten GmbH verzichtet auf T R I O M A T - Umbau - Zulassung 

510 imgdas hatte zur Folge: kein Umbau, Ankauf, Tausch oder Verkauf aller bisherigen Gerätetypen der Wulff-Produktion, keine Auswertung der PTB-Zulassung, die Vorschaltung Dritter ist ausgeschlossen, aufgekaufte ROTOMAT müssen an die Firma Wulff verkauft werden.
Die Fachöffentlichkeit ist durch die von der Firma Günter W u l f f, Berlin, anlässlich der Frankfurter Messe gegen die Westautomaten G. m.b.H., Gelsenkirchen, erwirkte einstweilige Verfügung sowie durch die Veröffentlichungen und Anzeigen im AUTOMATEN-MARKT über den zwischen beiden Firmen anhängigen Rechtsstreit unterrichtet. Es erscheint deshalb notwendig, die Branche nun auch davon in Kenntnis zu setzen, dass dieser Streit durch einen am 8. Oktober 1955 vor dem Landgericht Berlin erklärten und inzwischen rechtskräftig gewordenen Verzicht der Westautomaten G. m. b. H. auf die Rechte aus der TRIOMAT - Umbau-Zulassung beendet worden ist.

Der Automatenschreck

Borns4O v e r a t h. Sonst flüstern nur die Gastwirte und Auto­matenbesitzer verstohlen über den Puderbacher Wilhelm Borns, der die Spielautomaten leert. Nachdem aber vor einigen Wochen eine deutsche Illustrierte die Spielfähig­keiten des westdeutschen Automatenschrecks in einem Exklusivbericht eingehend gestestet hatte, war der Name Borns in aller Munde. Vor allem aber die Automatenauf­steller hatten sich noch intensiver als zuvor mit dem Kön­ner Borns befaßt. Einer unter ihnen zweifelte ganz ent­schieden an den Fähigkeiten des ,,Genies" Borns: Auto­maten-Müller. Von seinen Freunden kurz Charly genannt und durch seine Eskapaden zu immer neuen und außer­gewöhnlichen Ideen überall bekannt, hatte er dem Berufs­spieler aus dem Westerwald ein sensationelles Angebot gemacht:

Warenautomaten Museum

Schon seit dem vorherigen Jahrhundert gibt es Automaten mit Warenausgabe.Hierbei gab es eine unglaubliche Vielzahl an verschiedenen Modellen! Leider kann ich hier nur einen kleinen Auszug der wunderschönen Geräte zeigen, die von unzähligen Herstellern fabriziert wurden! Ein herzliches Dankeschön geht an Lutz Eppard und an die IMS (Informationgemeinschaft Münz-Spiel) für einen großen Teil der Fotos! Die anderen Fotos stammen aus meinem Privatarchiv.

In der ersten Abteilung seht Ihr Parfümautomaten. Am "Violetta" der Firma Göbel, um 1925 gebaut, konnte man 2 verschiedene Düfte auswählen. Am "Parfümautomat", Hersteller unbekannt, gebaut um 1910, sogar vier ! Den "Kölnisch Wasser" werden die meisten von Ihnen noch "live" erlebt haben. Er wurde in den 60ern gebaut und hing in vielen Wirtschaften noch bis in die 80er Jahre!

Fingerschlagautomaten

349 imgAm Anfang standen die Urtypen "Tivoli" (1895) und "Onkel Theodor" (1905). Von den Urtypen Münzschleuderautomat mit Fangtaschen gab es viele Varianten. Die Gewinne wurden dabei mit einem Glocken- oder Lichtsignal angezeigt und es erfolgte eine Auszahlung in Form einer Warengutschrift. Leider ist über die Automaten nur noch sehr wenig bekannt bzw. erhalten geblieben. Aus der Münzschleuder (hier wurde die eingeworfene Münze mit einer Schleudervorrichtung ins Spielfeld befördert) entstand der "Fingerschläger", bei denen der Spieler die Münze direkt ins Spielfeld beförderte. Später kam eine Schlageinrichtung dazu. Einer der ersten Fingerschläger war der "Wohl bekomms" von West & Ludwig, Leipzig, 1908.